prolog





Willkommen bei Lebensprise.de,
hallo lieber Besucher.

Was stellen Sie sich vor, wenn Sie "Lebensprise" lesen? Zunächst erscheint vielleicht die Frage, ob da nicht fälschlicherweise ein "b" gemeint ist? Eine Lebensbrise erinnert sofort an Meeresgischt, man assoziiert vielleicht Urlaub, Entspannung und Frieden. Als Assoziation sicher eine gute Einstimmung auf diese Homepage, wenn auch das "p" ganz bewusst steht. Stellen Sie sich eine Prise Salz vor, zwischen zwei Finger genommen, mit der man einem Gericht seine geschmackliche Abrundung, seine Vollkommenheit gibt. Salz ist eine Essenz und um Essenzielles geht es auch auf diesen Seiten. Es geht um die Seele.



Pro anima - Für die Seele

Tatsächlich ist es immer nur eine kleine Prise, ein kleiner Schritt, der uns von uns selbst entfernt. In einer (Lebens-)Krise aber fühlen wir dies nicht. Wir meinen, völlig außen vor zu sein, komplett versagt zu haben oder allen möglichen Pflichten nicht mehr genügen zu können. Wir ersticken in Schuldgefühlen oder Selbstvorwürfen, Zorn oder Lähmung. Wir wundern uns, wie uns "das Schicksal" so unvorbereitet und hart treffen konnte.
In Wahrheit ging diesem vermeintlichen Schicksal eine lange Kette unbewusster Entscheidungen voran, in denen wir unsere Freiheit nicht erkannt und in denen wir unserem Mut nicht vertraut haben. Diese unbewussten Entscheidungen haben die Krise heraufbeschworen, und unser Fluch wie auch unser Segen als Menschen ist es, dass wir uns zu jedem Zeitpunkt entscheiden müssen.
Manche Krisen entziehen sich auch unseren menschlich möglichen Entscheidungen. In diesen drückt sich unsere Seele in besonderem Maße aus. Unsere Seele ist immer heil, und jeder Ausdruck unserer Seele dient der Heilung. Genaugenommen ist eine Krise bereits eine von der Seele eingeleitete Heilung, denn die Verletzung fand bereits statt und wird jetzt nur bewusst.

Wenn wir uns weit entfernt fühlen von einem Selbst-Ideal, von einem "guten Zustand", den wir anstreben, hat dies zwei Gründe: zum einen lassen wir uns von unserer Angst einschüchtern, und es ist das Wesen der Angst, dass sie uns scheinbar alles in die Ferne rückt, was wir ersehnen. Zum anderen hantieren wir mit geborgten Ansichten und Absichten, mit geborgten ethischen Vorstellungen und fremden Forderungen, die wir fälschlicherweise ohne Milde an uns selbst stellen. Und doch können wir uns lösen von der Vorstellung, dass es nur einen für alle Menschen gleichen "guten Lebenszustand" gibt.

Diese Seiten sollen aufklären und stärken. Ich kreise ein, was "Seele" bedeuten kann. Mein Anliegen ist es, die Größe, die Sanftheit und die Kraft der Seele bewusst machen.
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